Nach dem Staatsexamen Tiermedizin: Deine nächsten Schritte

Approbation, Kammer, Versorgungswerk: Was du nach dem Staatsexamen erledigen musst — und wie Vetstarter durch die ersten Monate im Behandlungsraum begleitet.

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Für Tiermedizinstudent*innen

Approbation, Kammer, Versorgungswerk: Hier steht, was du jetzt erledigen musst, welche Unterlagen du brauchst und welche Fristen laufen. Und was dir hilft, wenn du zum ersten Mal im Behandlungsraum stehst.

Schritt 1: Feiern!

Elf Semester, unzählige Prüfungen, Praktika und Lernnächte. Und jetzt bist du Tierärzt*in. Herzlichen Glückwunsch! Nimm dir einen Moment dafür, bevor der Papierkram beginnt.

Die Approbation

Du willst sie so schnell wie möglich in den Händen halten. Das brauchst du dafür:

  • Personalausweis / Nachweis der Identität (Reisepass)
  • Eine Erklärung darüber, ob gegen den Antragsteller oder die Antragstellerin ein gerichtliches Strafverfahren oder ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren anhängig ist
  • Eine ärztliche Bescheinigung, die nicht älter als einen Monat sein darf, aus der hervorgeht, dass der Antragsteller oder die Antragstellerin nicht in gesundheitlicher Hinsicht zur Ausübung des Berufs ungeeignet ist
  • Ein amtliches Führungszeugnis (Belegart O), das nicht früher als einen Monat vor der Vorlage ausgestellt sein darf
  • das Zeugnis über die Tierärztliche Prüfung

Wie kommst du an die Unterlagen?

  • Personalausweis: Hast du im besten Fall ;)
  • Erklärung über das Straf- oder Ermittlungsverfahren: Füllst du in der Regel selbst aus.
  • Die ärztliche Bescheinigung: Ein in Deutschland niedergelassener Arzt
  • Das Führungszeugnis: Z. B. über die Meldebehörde beim Bundesamt für Justiz oder online direkt beim Bundesamt für Justiz
  • Das Zeugnis über die Tierärztliche Prüfung — natürlich von deiner Uni

Den Antrag auf Approbation stellst du schriftlich bei der Approbationsbehörde deines Prüfungsortes. Einige Länder (z. B. Berlin) schreiben dafür ein eigenes Formular vor – prüfe das auf der Seite deiner Behörde. Bitte beachte, dass es je nach Bundesland Abweichungen geben kann. Z. B. ist Bayern strenger bei dem Arzt, der dir deine Bescheinigung ausstellen darf. Wenn du Fragen hast, informier dich also am besten noch mal bei deiner Approbationsbehörde.

Die Tierärztekammer

Sobald du einen Job gefunden hast (herzlichen Glückwunsch;) ) kommen weitere Pflichten auf dich zu. In der Regel musst du dich innerhalb eines Monats nach Aufnahme deiner Tätigkeit bei deiner zuständigen Kammer anmelden. Hierfür benötigst du deine Approbation und den Meldebogen der jeweiligen Kammer.

Die Fortbildungspflicht

Mit dem Berufsstart beginnt auch deine Fortbildungspflicht. Wie viele ATF-anerkannte Stunden du brauchst, legt deine Kammer fest. Viele Fortbildungen gibt es inzwischen online. In Vetstarter sind 10 ATF-Stunden schon enthalten.

Versorgungswerk / Rentenkasse

Als Tierärzt*in bist du Pflichtmitglied in deinem Versorgungswerk. Als Angestellte bist du außerdem zunächst in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert. Damit deine Beiträge nur ins Versorgungswerk fließen, beantragst du die Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherung, und zwar innerhalb von drei Monaten nach Beschäftigungsbeginn. Wichtig: Die Befreiung gilt für deine konkrete Stelle. Bei jedem Arbeitgeberwechsel stellst du den Antrag neu.

Regeln weichen je nach Bundesland ab. Im Zweifel fragst du bei deiner Behörde, Kammer oder deinem Versorgungswerk nach.

Das Wichtigste: Du!

Jetzt wird der Traum Realität. Bald steht „Tierärzt*in“ auf deinem Namensschild, und du stehst im Behandlungsraum. Die ersten Wochen sind aufregend und manchmal einsam: Du triffst Entscheidungen, die zählen, und fragst dich abends, ob sie richtig waren.

Der Berufseinstieg muss nicht einsam sein. Vetstarter begleitet dich durch genau diese Monate. Strukturiert, praxisunabhängig und von Tierärzt*innen, die wissen, wie sich dieser Anfang anfühlt. Damit der Beruf, den du wolltest, auch der Beruf bleibt, den du willst.

Deine Begleitung: Vetstarter

Begleitung ab Tag 1
Ansprechpartner*innen, die wissen, wovon sie reden. Dazu eine WhatsApp-Gruppe für die Fragen zwischendurch und alle zwei Wochen ein Live-Online-Training.

Gute Gespräche mit Tierhalter*innen
Kommunikation lässt sich trainieren. Bei Vetstarter übst du sie im Rollenspiel, bevor der erste schwierige Fall kommt. Und danach besprechen wir, wie es gelaufen ist.

Werkzeug für die Sprechstunde
Anamnesebögen, Fallstrukturen und Zusammenfassungen, die du am nächsten Tag in der Praxis nutzt.

ATF-Stunden inklusive
10 ATF-Stunden sind ebenfalls inkludiert. Für einen sorgenfreien Berufsstart.

So läuft Vetstarter

Starten
Starte direkt oder teste einen Monat kostenlos.

Üben
Kurze On-Demand-Videos kombiniert mit Lernerfolgskontrollen und Live-Online-Trainings. Die WhatsApp-Gruppe für alles, was offen bleibt.

Ankommen
Du gehst anders in den Behandlungsraum. Salome hat es so beschrieben: „Ich trete anders auf im Raum und traue mich sicherer zu sprechen.“

Was du bei Vetstarter lernst

Vetstarter begleitet dich durch alles, was dir in den ersten Wochen und Monaten in der Praxis begegnet. Du buchst es selbst, egal, wo du arbeitest. Du musst niemandem erklären, warum du es machst. Du machst es für dich.

Willkommenskurs

Erster Tag, erste Woche, erste Monate. Wie läuft hier alles? Was wird erwartet? Wie gestalte ich meinen Arbeitsalltag aktiv mit?

Was die Uni nicht lehrt – Mindset & Gesundheit

Schichtdienst, mentale Belastung, Resilienz, Eigenorganisation. Wer früh lernt, sich selbst zu managen, bleibt gesund und behält die Freude am Beruf.

Strukturierte Aufarbeitung eines Patienten

Wie arbeite ich einen Fall strukturiert auf? Wie übergebe ich so, dass alles ankommt? Gute Übergaben brauchen Übung – die gibt’s hier!

Notfälle & Triage

Was ist ein Notfall, was nicht – und wie hole ich den Besitzer dabei ab? Fachliches Wissen trifft auf Kommunikation unter Druck.

Sprechstunde führen

Impfung, Entwurmung, Analdrüsen, Durchfall, volles Wartezimmer – das Alltagshandwerk. Plus: Selbstorganisation in der eigenen Sprechstunde.

Diagnostik – Röntgen, Ultraschall, Labor

Wie schaue ich ein Röntgenbild an, ohne etwas zu übersehen? Welche Laborwerte gehören zusammen gelesen? Strukturiertes diagnostisches Denken inklusive praktischer Übungen.

Echte Fälle

Von A bis Z: Besitzerin ruft an, schildert Symptome – bestelle ich sie ein oder nicht? Interaktive Fallarbeit, die auf echte Praxissituationen vorbereitet.

Euthanasie

Rechtliches, Fachliches, Kommunikation mit dem Halter. Ein Thema, das selten gut besprochen wird. Hier bereitest du dich auf Gespräche vor, die Tierhalter*innen nie vergessen.

Dokumentation & Überweisungen

Überweisungs- und Rücküberweisungsbriefe, die vollständig sind und dich trotzdem keinen Abend kosten.

  • WhatsApp-Gruppe für alle Fragen, die zwischendurch aufkommen
  • Live-Trainings jede zweite Woche
  • 10 ATF-Stunden je Teilnehmer*in
  • PDFs zum Download: Zusammenfassungen, Übungen, Anamnesebögen
  • Über 30 Stunden Lerninhalte

Zum Vetstarter-Programm für Tierärzt*innen

Das sagen die Teilnehmer*innen

Obwohl ich schon ein Jahr Tierärztin bin habe ich dennoch direkt eine Veränderung gemerkt. Ich bin selbstbewusster in den Raum gegangen, führe die Gespräche und kann ganz anders auf den Patientenbesitzer eingehen.

— Merve, seit 1 Jahr Tierärztin

Die persönlichen Geschichten und zu hören, dass auch andere Menschen die gleichen Unsicherheiten hatten am Anfang wie ich, geben mir sehr viel Sicherheit. Fachlich wird mich vor allen Dingen das Behandeln von Notfällen sehr viel weiter bringen. Die Anwendung ist total einfach und selbsterklärend. Hier brauchte ich wirklich gar keine Hilfe.

— Salome, Berufseinsteigerin

Unsere Diskussionen über die verschiedenen Fälle sind für mich eine enorme Bereicherung. Ich warte jedes Mal mit großer Spannung auf die Röntgenbilder und unseren Austausch über die Differenzialdiagnosen und die weiteren Schritte.

— Maha, Berufseinsteigerin